Seminarkalender

Hier finden Sie die Übersicht über unsere aktuellen Fortbildungsangebote, vor allem im pädagogischen Bereich, die ein breites Spektrum an ein- und zweitägigen Veranstaltungen umfassen.

 

1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“
Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

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FASD – fetale Alkoholspektrumsstörung

Die Fetale Alkoholspektrumstörung ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland (mehr als 16.000 Fälle pro Jahr).

Eine pränatale Alkoholexposition kann nicht nur körperliche Auswirkungen haben, viel häufiger tritt eine Gehirnschädigung auf. Diese hirnorganische Beeinträchtigung erschwert die Bewältigung von Alltagsaufgaben für die Betroffenen immens. Anpassungen und gezielte, individuelle Interventionen sind nötig für eine erfolgreiche Teilhabe/Inklusion.

FASD ist mittlerweile nicht mehr unbekannt. Was sich hinter den 4 Buchstaben im Spektrum verbirgt, soll beleuchtet werden:

  • Einführung in das Thema mit Filmbeispiel
  • Anschauliches Vermitteln durch Experiment
  • Praxisbezogene Darstellung des FASD Spektrums und Auseinandersetzen mit der Thematik FASD auf die jeweilige Fragestellung und Handlungsfelder bezogen
  • Ankern der Inhalte an den Erfahrungen der Teilnehmenden
  • interdisziplinäre Gruppenarbeiten
  • Einbindung von Erfahrungsexpert:innen

Das Fetale Alkoholsyndrom ist die - in den körperlichen Auffälligkeiten - ausgeprägteste Form Fetaler Alkoholspektrumstörungen, und sie entstehen durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Bereits geringe Trinkmengen können Schädigungen beim Kind hervorrufen, die vielfach nicht äußerlich sichtbar sind. Dennoch haben Menschen mit FASD im Alltag mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie zeigen Entwicklungsstörungen, haben Merk- und Lernschwierigkeiten, eine eingeschränkte Impulskontrolle, neigen zu sozial unangemessenem Verhalten und Hyperaktivität. Ihre Fähigkeiten, Handlungen zu planen, sind eingeschränkt und vielfach können sie aus Fehlern nicht lernen.

Zur Verbesserung der Versorgung dieser leicht zu übersehenden Behinderung braucht es qualifizierte Fachkräfte in allen Hilfefeldern. Besprochen werden insbesondere

  • die diagnostischen Erkennungsmerkmale,
  • die Probleme und Hürden bei der Alltagsanpassung und
  • praktische Anregungen, Ideen und Hinweise zum Umgang im Alltag mit Menschen, die von FASD betroffen sind.

Ziel der Veranstaltung ist es, zu vermitteln, dass bereits das Verstehen von Ursachen für das Verhalten von Menschen mit FASD zu einer Haltungsänderung bei den Fachkräften führen kann und damit zur Erleichterung der Arbeit oder des Umganges mit Menschen mit FASD. Fehlinterpretationen der Lebensäußerungen von Menschen mit FASD sind die häufigste Ursache von missglückten Interaktionen. Maßnahmen zur Stressreduktion verbessern das Leben von Fachkräften und Menschen mit FASD.

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Führen als Profession: Souverän präsentieren - Teamsitzungen lebendig moderieren

+++ Workshop +++

In diesem praxisnahen Workshop stärken Sie Ihre Präsenz und kommunikative Wirkung, um Inhalte und Präsentationen klar, überzeugend und einprägsam zu vermitteln.

Sie lernen, Teamsitzungen zielgerichtet zu moderieren und mit klarer Struktur, authentischem Auftreten und bewusster Kommunikation Motivation zu wecken. Dabei üben Sie, Dynamiken zu lenken und gemeinsam effektive Ergebnisse zu erzielen.

Künftige Teamsitzungen werden lebendiger und zielführender durch Ihr:

  • souveränes Wirken und Ihre Präsenz bei Präsentationen und Meetings
  • sicheres Auftreten in herausfordernden Gesprächssituationen
  • Know-how über praxisnahe Techniken, die sofort im Berufsalltag anwendbar sind
  • Wissen darüber, wie visuelle Klarheit, Storyline und der Aufbau von Präsentationen einzusetzen ist

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Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII

Der § 8a SGB VIII regelt ein strukturiertes Vorgehen, wie der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der öffentlichen und freien Jugendhilfe wahrgenommen und umgesetzt werden soll.

Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe bietet er damit professionelle Handlungsstrategien und Fachkompetenz, wenn Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere nach § 8a SGB VIII geben, um anschließend konkret in das Verfahren der tandem BTL einzusteigen. Anhand von Fallbeispielen soll dieses durch die Teilnehmenden auf die Praxis übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in den Austausch zum Thema zu gehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. 

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Kinder in der Trauer professionell begleiten

"Wenn Opa nicht mehr tot ist, dann spielt er wieder mit mir"
(Paul, 2 Jahre alt)

In der Kita oder Schule bauen Sie eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen auf und genau deshalb bekommen Sie auch private Nöte und Ängste mit. Einem Kind begegnet früher oder später das Thema "Tod". Ein Haustier oder ein Familienmitglied stirbt.

Erwachsene sind oft gefangen in ihrer eigenen Trauer und können Trauerprozesse ihrer Kinder meistens nicht so gut begleiten. Dabei müssen Kinder authentische Eltern bzw. Erwachsene erleben, die offen mit Ihnen über den Tod und das Sterben sprechen.

  • In welchem Alter können Kinder das Thema begreifen?
  • Welche Gehirnreife ist hierfür erforderlich?
  • Warum lachen Kinder auf Beerdigungen und sollten Kinder überhaupt auf einer Beerdigung sein?

Lernen Sie den guten Umgang mit dem Kind, den Eltern und mit den Kolleg*innen in Trauerprozessen kennen.

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Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training (KSK): Follow-Up

Frischen Sie in diesem Follow-up Ihr Wissen auf, und gehen Sie in den Austausch!

Die wesentlichen Inhalte und Grundhaltungen des „Konfrontativen Sozial-Kompetenz-Trainings“ (KSK) sind längst Teil Ihrer pädagogischen Arbeit, aber Sie wünschen sich eine Vertiefung, Reflexion oder einen Erfahrungsaustausch. Dieses Seminar wird dem Bedarf gerecht, sich nach einer gewissen Zeit nach der Beendigung einer Fortbildung noch einmal eingehend mit der Thematik zu befassen.

Rund um folgende Themen soll es in einer prozessorientierten und co-kreativen Atmosphäre um das gemeinsame Gestalten dieses Tages gehen:

  • Wer hat welche Erfahrungen gemacht?
  • Welche WUPS, Hauptübungen, Cool Downs möchtet ich gerne teilen bzw. besprechen?
  • Wie ist das KSK-Training in meinem Arbeitskontext implementiert bzw. welche Fragmente nutze ich auch in anderen Zusammenhängen?
  • Welche sonstigen Fragen, Highlights, Stolpersteine haben sich im Laufe der Zeit ergeben?

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Grenzen und Herausforderungen in der Schulsozialarbeit

Wenn wir nicht mehr weiterkommen?

In der Schulsozialarbeit stoßen wir immer wieder an Grenzen:

  • Wie kann Schulsozialarbeit helfen?
  • Wann ist Therapie nötig?
  • Wie gehen wir damit um, wenn wir scheitern?
  • Welche Vernetzungen sind nötig?

Die Teilnehmer*innen profitieren von den Erfahrungen des Dozenten als Therapeut und Pädagoge bzw. Sozialpädagoge und sind eingeladen, eigene Praxiserfahrungen und Fallbeispiele einzubringen.

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Potenzial Elternarbeit: Sexualerziehung interkulturell denken

Sexualität ist zentraler Bestandteil der Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung und wird zu den Grundbedürfnissen des Menschen gezählt.

Sie wird erlernt und kultiviert und ist damit stark geprägt von sozialen, politischen, ethischen und religiösen Faktoren und dem Umfeld, in dem wir groß werden. Gleichzeitig ist Sexualität aber auch einer der intimsten Bereiche des Menschseins und kann somit sowohl Quelle für Freude, Lust und Erfüllung sein aber auch Ängste, Unsicherheiten und Verletzungen mit sich bringen.

Eltern stellt es häufig vor eine Herausforderung, die Sexualerziehung ihrer Kinder an andere abzugeben oder zumindest mit diesen zu teilen. Die Ängste, es wäre zu früh, zu viel oder überfordernd, sind Sorgen, die viele Eltern teilen, wenn es um sexuelle Aufklärung geht. Religiöse Prägung und unterschiedliche Werte in Herkunfts- und Einwanderungsland können diese Unsicherheiten oftmals noch verstärken.

Damit junge Menschen der zentralen Entwicklungsaufgabe Sexualität gestärkt begegnen können, und nicht zwischen den vielen verschieden Erwartungshaltung aufgerieben werden, braucht es eine Sexualerziehung bei der Eltern und Fachkräfte am selben Strang ziehen, anstatt gegeneinander zu arbeiten.

Im Rahmen des Seminars soll anhand von Biographiearbeit ein Blick auf die eigenen Werte, bewusste und unbewusste (Vor)annahmen gelegt und eine gemeinsame Haltung erarbeitet werden. Wissensvermittlung zu inhaltlichen und rechtlichen Grundlagen der Sexualpädagogik soll Sicherheit im eigenen Umgang aber vor allem in der Kommunikation nach außen schaffen. Anhand von Praxisbeispielen und Übungen wird eine gelingende Kommunikation mit Eltern auf Augenhöhe erprobt, ohne dabei die eigenen fachlichen Standards aufzugeben.

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Stressfaktoren erkennen und mit Entspannung entgegenwirken

+++ Workshop +++

In der heutigen schnelllebigen Welt sind Stress und Druck allgegenwärtig. Oftmals sind wir uns der Stressfaktoren in unserem Leben nicht bewusst oder wissen nicht, wie wir effektiv damit umgehen können.

In diesem interaktiven Workshop werden die Teilnehmer*innen eingeladen, die Ursachen von Stress zu erkennen und wirksame Entspannungstechniken zu erlernen. Durch praktische Übungen, Achtsamkeitspraktiken und den Austausch von Erfahrungen entwickeln die Teilnehmer*innen Strategien, um Stress im Alltag besser zu bewältigen.

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die eigenen Stressauslöser zu gewinnen und Wege zu finden, um mehr Gelassenheit und innere Ruhe zu fördern.

Das Seminar bietet einen geschützten Rahmen, um im Austausch mit anderen Teilnehmer*innen das eigene Stressverhalten zu reflektieren.

Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie eine Decke mit.

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Basisschulung Institutioneller Kinder- und Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz ist eine grundlegende und kontinuierliche Aufgabe in der pädagogischen Praxis.

Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sind sichere Orte für junge Menschen, an denen sie in ihrer Entwicklung gestärkt werden und den größtmöglichen Schutz vor Grenzverletzungen erfahren. Es bedarf Maßnahmen der Prävention und Intervention, um diese Kultur der Achtsamkeit, welche die Würde und Integrität der jungen Menschen wahrt, zu verankern.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere dem Institutionellen Kinder- und Jugendschutz geben, um anschließend konkret in die Verfahren und Maßnahmen der tandem BTL einzusteigen. Durch den Austausch und die Reflexion der Teilnehmenden werden diese auf die Praxis übertragen. 

Grundlage für dieses Seminars sind die Inhalte der Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII.

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Führen als Profession: Führen auf Distanz

Verantwortung und Vertrauen gestalten

Hybride Führung verlangt Klarheit, Vertrauen und eine bewusste Haltung. Nähe entsteht hier nicht durch räumliche Präsenz, sondern durch verlässliche Kommunikation, Transparenz und psychologische Sicherheit.

In dieser Fortbildung reflektieren Leitungen ihre bisherigen Erfahrungen im Führen auf Distanz, erweitern ihr Handlungsrepertoire und entwickeln Strategien, um Verantwortung, Kommunikation und Zusammenarbeit im hybriden Alltag wirkungsvoll zu gestalten. Die Fortbildung verbindet fachliche Impulse mit erfahrungsorientierten Elementen. Alle Teilnehmenden werden aktiv einbezogen und in ihrer Erfahrung wahrgenommen, so entsteht ein gleichwertiger Lern- und Dialograum mit den Inhalten:

  • Hybrid führen: Präsenz und Distanz wirkungsvoll verbinden
  • Verantwortung abgeben und Verantwortung übernehmen
  • Vertrauen, Transparenz und psychologische Sicherheit fördern
  • Kommunikation und Zusammenarbeit in hybriden Teams gestalten
  • Haltung, Selbstführung und Rollenklärung

Neben fachlichem Input bietet das Seminar Raum für Austausch, Selbstreflexion und kollegiale Beratung.

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Märchen heute – zeitgemäß erzählen, kritisch betrachten, entwicklungsfördernd nutzen

Märchen begleiten Kinder seit Jahrhunderten – doch sind sie heute noch zeitgemäß?

In diesem Seminar setzen Sie sich intensiv mit der Bedeutung, Vielfalt und Wirkung von Märchen in der pädagogischen Arbeit auseinander. Dabei wird der Blick sowohl auf traditionelle europäische Erzählungen gerichtet als auch auf Märchen aus aller Welt. Es wird beleuchtet, welche kulturellen Perspektiven und Werte sie transportieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer kritischen Auseinandersetzung: Welche Bilder, Rollen und Botschaften enthalten Märchen? Welche sind entwicklungsfördernd – und wo ist pädagogisches Feingefühl gefragt?

Auf Basis aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse betrachten wir zudem, wie Märchen die kindliche Entwicklung beeinflussen. Sie gehen der Frage nach, welche Prozesse im Gehirn angeregt werden, wie Märchen Emotionen regulieren helfen können und welchen Beitrag sie zur Sprach-, Fantasie- und Identitätsentwicklung leisten.

Sie beleuchten die Inhalte:

  • Märchen zeitgemäß oder nicht? – Chancen, Herausforderungen und pädagogische Relevanz
  • Märchen aus aller Welt – kulturelle Vielfalt im pädagogischen Alltag
  • Kritischer Blick auf Rollenbilder, Werte und Darstellungen
  • Neurowissenschaftliche Perspektiven: Wirkung von Märchen auf die kindliche Entwicklung
  • Praxisorientierte Reflexion und Austausch

Die Teilnehmenden dieses Seminars erhalten fundiertes Wissen, praktische Orientierung und neue Impulse, um Märchen verantwortungsvoll, zeitgemäß und entwicklungsfördernd in ihrem pädagogischen Alltag einzusetzen.

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Umgang mit psychischen Erkrankungen und Belastungen im Familiensystem

Ein Viertel bis ein Drittel aller Kinder in Deutschland wächst mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf.

Die Folgen können gravierend sein: Kinder aus diesen Familien sind einem erhöhten Risiko von Kindeswohlgefährdungen ausgesetzt und zeigen häufig erhebliche Entwicklungsrisiken in den Bereichen Emotionen und deren Regulation, Verhaltenssteuerung, Selbstwert, soziale Teilhabe und schulische Misserfolge auf. Auch sind sie überproportional häufig von eigenen psychischen Erkrankungen oder Sucht betroffen.

Diese Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus, sondern stellen auch Fachkräfte in sozialen Berufen vor große Herausforderungen – sei es in der Zusammenarbeit mit den Eltern, im Schutz des Kindeswohls oder in der täglichen Arbeit mit eben diesen Multiproblemlagen.

In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen psychischer Erkrankungen bei Eltern und beleuchten die Auswirkungen auf Kinder und deren Umfeld.

Im Fokus stehen

  • das Erkennen von Warnsignalen und Belastungen,
  • die Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien sowie
  • die Gestaltung einer effektiven und kooperativen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und nachhaltige Unterstützungsansätze zu entwickeln.

Termin
Montag, 2. November 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent
Jannis Seidemann, NOWVISION, Sonderpädagoge (M.A.) & Systemischer Familientherapeut (SG)

Meldeschluss
Montag, 19. Oktober 2026

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Sonderpädagogische Förderung: Bedarfe und Umsetzung an Schule

Die individuelle Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen stellt pädagogische Fachkräfte täglich vor komplexe Aufgaben.

Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen und konkrete Werkzeuge zur Erstellung und Umsetzung von Förderplänen. Dabei stehen nicht nur die verschiedenen sonderpädagogischen Förderschwerpunkte im Mittelpunkt – von Lernen und Sprache über emotionale und soziale Entwicklung bis hin zu körperlich-motorischen und geistigen Beeinträchtigungen. Es sollen auch Strategien zur Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeitssteigerung vermittelt werden, die der eigenen professionellen Stabilität, Belastbarkeit und langfristigen Gesundheit dienen.

Teilnehmende erhalten

  • einen Überblick über rechtliche Grundlagen,
  • Hilfsmittel zur systematischen Beobachtung und Dokumentation,
  • praktische Beispiele für die Gestaltung von Förderzielen und daraus resultierende Maßnahmen.

Der kollegiale Austausch über Herausforderungen im pädagogischen Alltag und erprobte Lösungsansätze ist ein immanenter Bestandteil des Seminars.

Termin
Montag, 9. November 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Christiane Deparade, Sonderpädagogin, Fachbereichsleitung Inklusion im SIBUZ Neukölln

Meldeschluss
Montag, 26. November 2026

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Professionelles Handeln im Kinderschutzprozess mit den Eltern

Die Fortbildung vermittelt fachliche Sicherheit im professionellen Umgang mit Eltern im Kinderschutz.

Im Fokus stehen

  • die Gestaltung tragfähiger Arbeitsbeziehungen im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle,
  • die transparente Ansprache von Kindeswohlgefährdungen sowie
  • der Umgang mit Widerstand, Angst und fehlender Kooperation.

Neben rechtlichen Grundlagen werden die eigene professionelle Haltung, kommunikative Handlungsmöglichkeiten und klare Grenzen der Elternarbeit reflektiert. Praxisnahe Fallarbeit unterstützt den Transfer in den Berufsalltag.

Termin
Dienstag, 10. November 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
80,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
100,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Julia Schwarz-Acker , Soziale Arbeit B.A., IseF im Kinderschutz, Psychologische Kinder-, Jugend- und Familienberaterin

Meldeschluss
Montag, 26. Oktober 2026

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Kooperationen an Schule selbstbewusst umsetzen

+++ Online-Seminar +++

Gelingende schulische Zusammenarbeit ist kein Selbstläufer – sie braucht Klarheit, Kommunikation und eine bewusste Gestaltung.

Im Zentrum steht die Frage, wie Zusammenarbeit so organisiert werden kann, dass alle Beteiligten ihre Aufgaben und Rollen kennen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Dabei geht es unter anderem um die Klärung von Aufträgen, die Abstimmung gemeinsamer Ziele sowie um eine offene, respektvolle Kommunikation im Team.

Die Teilnehmenden

  • setzen sich mit den Grundlagen gelingender Kooperation auseinander,
  • reflektieren die eigene Rolle in kooperativen Prozessen,
  • lernen praxisnahe Methoden kennen, um die Zusammenarbeit an der eigenen Schule konstruktiv zu gestalten und
  • thematisieren den Umgang mit Spannungen oder unklaren Erwartungen.

Die Fortbildung bietet Raum für Austausch, Reflexion und die Entwicklung konkreter Handlungsideen für die eigene Praxis. Sie stärkt die Teilnehmenden darin, in Kooperationsprozessen klar und souverän aufzutreten – mit einer Haltung, die auf Augenhöhe, Verantwortung und Gestaltungswille basiert.

Termin
Mittwoch, 11. November 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung

Dozent*in
Claudia Johanna Vatter, Coaching, Supervision, Prozessbegleitung, Beratung

Meldeschluss
Montag, 26. Oktober 2026

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Führen als Profession: Umgang mit Macht – Verantwortung positiv gestalten

+++ Workshop +++

Macht zeigt sich in unterschiedlichen Formen: durch formale Hierarchien in der Unternehmensstruktur, informelle Netzwerke oder persönliche Beziehungen und Einflussmöglichkeiten. Sie kann positiv eingesetzt werden, um Orientierung zu geben und
Führung zu gestalten, oder negativ wirken, indem sie manipuliert oder unterdrückt.

In diesem praxisorientierten Workshop entwickeln Führungskräfte ein klares Verständnis ihrer Rolle, ihres Einflusses und ihres Führungsstils. Sie reflektieren den Umgang mit Macht und erkennen persönliche und organisationale Einflussstrukturen. Ziel ist es, ein Klima des Vertrauens und der Zusammenarbeit zu schaffen, das die Basis für Innovation und nachhaltigen Erfolg bildet.

Ziel dieses Workshops ist, dass Sie

  • gestärkt in Ihre Führungsrolle gehen, Orientierung in komplexen Situationen gewinnen und Ihr Team gezielter führen können
  • eine fundierte, persönliche Führungsstrategie entwickeln mit Fokus auf Verantwortung, Handlungsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Klarheit über vorhandene Einflussbereiche schaffen und identifizieren, wo Sie Handlungs- und Entwicklungsbedarf sehen.


Termininfo
Donnerstag, 12. November 2026, 09:00 bis 16:00 Uhr
Freitag, 13. November 2026, 09:00 bis 13:00 Uhr

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Einführung in die Leichte Sprache

Gemeinsam und inklusiv beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen der Leichten Sprache, der Zielgruppe - den Menschen mit Lernschwierigkeiten - und dem Potenzial der Leichten Sprache.

Dieses Seminar vermittelt auf praktische Art und Weise die Regeln der Leichten Sprache. Diese Regeln wurden gemeinsam von Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten im Netzwerk für Leichte Sprache entwickelt.

Auf dieser Grundlage werden in selbstständigen Arbeitsphasen eigene Übersetzungen in Leichter Sprache angefertigt und damit die gewonnenen Kenntnisse durch einen offenen Austausch zum Thema gefestigt.

Sie erlernen erste Fähigkeiten in der Übersetzung der Texte und theoretisches Grundlagenwissen, jedoch ist dieser Workshop keine zertifizierte Übersetzer*innen-Schulung.

Termin
Donnerstag, 12. November 2026, 9.30–16.30 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich und an Interessierte und Neugierige rund um das Thema Leichte Sprache

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung

Dozent*innen
Anja Seidel, EUTB Beraterin seit 2018 und Leiterin des Büros für Leichte Sprache. Erstellung eigener Texte in Leichter Sprache, Auftragsübersetzungen und -Prüfungen
Steven Wallner, Peerberater in der Fachstelle Unterstützte Elternschaft seit 2022, Berater für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Mitarbeiter des Büros für Leichte Sprache

Meldeschluss
Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Entwicklungspsychologie - emotionale und soziale Entwicklung

Die zentralen Entwicklungsschritte im Kindes- und Jugendalter aus entwicklungspsychologischer und kinderpsychiatrischer Perspektive werden in diesem Tagesseminar vermittelt.

Ziel ist es, für altersentsprechende Entwicklung sowie mögliche Abweichungen zu sensibilisieren.

Die Teilnehmenden werden darum gebeten, Fallbeispiele aus ihrem Berufsalltag mitzubringen, um auf dieser Grundlage praxisnah gemeinsam erarbeiten zu können, wann Entwicklungsbesonderheiten Aufmerksamkeit erfordern, wie sie eingeordnet werden können und welche unterstützenden Maßnahmen sinnvoll sind.

Der Fokus liegt auf praxisrelevantem Wissen, fachlichem Austausch und der Stärkung der Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag.

Termin
Freitag, 13. November 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*innen
Christina Mertens, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, aktuell tätig beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Neukölln

Meldeschluss
Freitag, 30. Oktober 2026

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Geschlechterreflektierte Jungenarbeit

In unserer Gesellschaft gibt es wirkmächtige Bilder und Vorstellungen davon, wie Jungen und Männer angeblich sind oder sein sollen.

Sie spielen in allen Lebenswelten und Umfeldern eine Rolle, auch in pädagogischen Settings. Männlichkeitsbilder können Druck auf Jungen und junge Männer ausüben und können frauen- und queerfeindliche Einstellungen sowie Gewalt begünstigen. Gleichzeitig sind Jungen und Männer vielfältiger als die dominanten Bilder von Männlichkeit.

In diesem Seminar werden Ziele und Herangehensweisen geschlechterreflektierter Pädagogik thematisiert, konkrete Ansatzpunkte und Methoden geschlechterreflektierter Jungenarbeit besprochen und folgende Fragen beleuchtet:

  • Wie können wir Jungen und junge Männer in pädagogischen Settings wohlwollend und kritisch begleiten sowie unterstützen?
  • Inwiefern können geschlechterreflektierte pädagogische Ansätze dabei wirksam sein?

Dieses Seminar zeichnet sich durch eine wertschätzende und fehlerfreundliche Arbeitsatmosphäre aus, in der Fragen sowie Unsicherheiten Raum haben und eine diskriminierungskritische Grundhaltung gelebt wird.

Termin
Montag, 16. November 2026, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*innen
Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.

Meldeschluss
Montag, 2. November 2026

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Perspektivwechsel Neurodivergenz

Autismus, ADHS, FASD, kPTBS, Hochsensibilität und Hochbegabung, u.v.m. als Ausdruck neurologischer Vielfalt

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

Termin
Dienstag, 17. November 2026, 09.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch, 18. November 2026, 09.00 - 16.00 Uhr

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Deeskalationstraining – Professionell handeln nach PART®

Achtsamer Umgang im Kontext der schulbezogenen Sozialarbeit in grenzüberschreitenden und eskalierenden Situationen

,,Kommen Sie schnell, wir brauchen Ihre Unterstützung!“ und schon klopft das Herz und die Gedanken spielen verrückt. Auf was muss ich mich einstellen? Verdammt ich hatte eigentlich genau jetzt einen Termin! Wieso muss ich schon wieder Feuerwehr spielen? Ausgerechnet heute, mir geht’s doch gerade selbst nicht gut. Woher soll ich wissen, was zu tun ist? ….

In diesem 2-tägigen PART- Basisseminar betrachten wir den herausfordernden pädagogischen Alltag im Bereich der schulbezogenen Sozialarbeit.

Für verschiedene Eskalationsstufen werden Präventionsmaßnahmen, Krisenkommunikationsmethoden und Selbstschutztechniken eingeübt, die dem Verursacher und dem Betroffenen keinen physischen oder psychischen Schaden zufügen. Somit versteht sich das PART- Konzept als ein Teil des institutionellen Kinderschutzkonzeptes der tandem BTL.

  • Die Fortbildung ist aus der Praxis für die Praxis, sie dient der Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit aggressiven Schutzbefohlenen/Klient*innen vor, während und nach einer Krisensituation.
  • Höchstes Ziel des PART®-Konzeptes ist: Sicherheit und Würde für Klient*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Gefährliches Verhalten muss von herausforderndem unterschieden werden, bevor gehandelt wird.
  • Die konsequente Anwendung von primären, sekundären und tertiären Präventionsmaßnahmen führt zur Reduktion von Aggression und Gewalt.

In einem Mix aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Selbstschutz stärken Sie ihre Handlungskompetenz im würdevollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung für mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander im Arbeitsalltag und eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Team.

ACHTUNG!!! Das PART®-Basisseminar versteht sich nicht als Selbstverteidigungskurs. Es werden nur Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen und sie  nicht körperlich schädigen.

 

Termin
Donnerstag, 19. und Freitag, 20. November 2026, je 9.00–16.00 Uhr

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Übersicht der Seminare der letzten 12 Monate

Professionell Tür- und Angelgesprächen begegnen

"Gut, dass ich dich sehe …"

Schnell möchte unser Gegenüber eine Frage platzieren oder eine Information loswerden. Eine fast tägliche Situation, die wir alle kennen. Aber passt das jetzt gerade? Wie erkennen wir, welches unsere eigene Rolle in diesem Prozess ist und wie kommunizieren wir dies klar und wertschätzend?

Rollenwechsel - ich selbst möchte noch schnell einige Informationen als Fachkraft loswerden, aber die Personensorgeberechtigten sind im Abholstress. Wie kann ich diese Situationen sinnvoll und hilfreich gestalten?

Dieses Seminar geht der Frage auf den Grund, wie ein Tür- und Angelgespräch zu definieren und zu führen ist:

  • die 3 wichtigsten Aspekte: aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Körpersprache
  • Struktur eines Gesprächs
  • Selbstschutz und Grenzen setzen
  • Umgang mit Emotionen
  • Reflexion des eigenen Gesprächsstils

Das Seminar lebt von einem Wechsel aus kurzen Inputs, Gruppenarbeit, Partnerübungen und dem Austausch in der Fallarbeit.

Termin
Dienstag, 30. Juni 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
80,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
100,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Julia Schwarz-Acker , Soziale Arbeit B.A., IseF im Kinderschutz, Psychologische Kinder-, Jugend- und Familienberaterin

Meldeschluss
Montag, 15. Juni 2026

Unterstützung für Schüler*innen im Autismus-Spektrum

Für Schüler*innen im Autismus-Spektrum stellt der Schulalltag eine Herausforderung dar.

Eine Anpassung an die vorgegebenen zeitlichen und räumlichen Strukturen und Grenzsetzungen von Seiten der Lehrkräfte zu akzeptieren, kann schwierig sein. In dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Informationen, welche Störungen in der Kooperation klassischerweise auftauchen und wie diese entstehen.

Lösungsideen für einzelne herausfordernde Situationen werden anhand konkreter Praxisbeispiele gezeigt.

Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen aus dem schulischen Kontext, die fundiertes Grundlagenwissen zum Thema Autismus mitbringen und für den Umgang mit spezifischen Herausforderungen ihren Werkzeugkasten erweitern wollen:

  • Grundlagen Autismus
  • Wahrnehmungsbesonderheiten
  • Typische Störungen auf beiden Seiten
  • Übergänge gut unterstützen
  • Ressourcen im Blick behalten
  • Lösungen im Team erarbeiten

Workshop "Gemeinsame Werte - Starke Gemeinschaft"

Interne Veranstaltung der tandem.
Alle Termine und nähere Informationen finden Sie auf der Lernplattform.

Führen als Profession: Empowerment über Kommunikation

Kommunikation ist ein zentraler Schlüssel wirksamer Führung: Sie sorgt für Orientierung, Vertrauen und Entwicklung im Team.

Führungskräfte gestalten mit ihrer Kommunikation und ihrer Haltung maßgeblich mit, ob Mitarbeitende sich sicher fühlen, Verantwortung übernehmen und ihr Potenzial entfalten können.

In diesem zweitägigen Aufbauseminar setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit ihrer eigenen Kommunikation als Führungskraft auseinander. Sie reflektieren ihre Wirkung in typischen Gesprächssituationen, trainieren praxisnah, wie sie Gespräche klar strukturieren und Mitarbeitende durch ihre Kommunikation unterstützen können.

Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themenfelder empowernder Führung:

  • Mitarbeiter*innen über Kommunikation stärken und befähigen
  • Wertschätzendes Feedback geben und Verantwortung übertragen
  • Souveräner Umgang mit eigenem Ärger und schwierigen Situationen
  • Belastete Mitarbeiter*innen unterstützen

Das Seminar verbindet fachlichen Input mit intensiven Praxisphasen. In Übungen, Rollenspielen und kollegialer Fallarbeit werden typische Gesprächssituationen aus dem Führungsalltag bearbeitet. Videoaufzeichnungen geben den Teilnehmenden zusätzlich Gelegenheit, durch individuelles Feedback ihre eigene Gesprächsführung zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Termine
Montag 27. und Dienstag, 28. April 2026, jeweils 09:00 bis 15:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen.

Teilnahmebeitrag
350,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
405,00 Euro für externe pädagogische Führungskräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentin
Miriam Kolodziej, zertifizierte Kommunikationstrainerin und Expertin für schwierige Gespräche. Seit 2020 unterstützt sie neue/junge Führungskräfte dabei, einen gesunden und souveränen Kommunikationsstil zu finden, der Klarheit, Wertschätzung und Authentizität miteinander vereint.

Meldeschluss
Montag, 13. April 2026

Spiel- und Sprachentwicklung

Sprechen, Spielen, Wachsen: Wie Kinder die Welt erobern

Die kindliche Spiel- und Sprachentwicklung sind eng miteinander verwoben – und bilden die Basis für gelingende Bildungsprozesse. In diesem Seminar erhalten pädagogische Fachkräfte einen fundierten Einblick in die Entwicklungsphasen, Meilensteine und Herausforderungen von 0 bis 6 Jahren.

Anhand praxisnaher Beispiele und alltagsnaher Methoden erfahren die Teilnehmenden, wie sie Spiel- und Sprachanlässe gezielt fördern, Entwicklungsbedarfe frühzeitig erkennen und Kinder in ihrer individuellen Entwicklung sensibel begleiten können. Verschiedene Spielformen, der Einsatz von Sprache im pädagogischen Alltag sowie Impulse zur dialogischen Interaktion stehen dabei im Mittelpunkt.

Die folgenden Inhalte sind Schwerpunkte dieses Seminars:

  • Grundlagen der Spielentwicklung
  • Sprachentwicklung im frühen Kindesalter
  • Bedeutung des Spiels für sprachliches Lernen
  • Methoden zur Sprachförderung im Alltag
  • Austausch zu Praxisbeispielen und Fallfragen

Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich einen sicheren Blick für Entwicklungsprozesse und entwickeln praktische Ideen für eine sprach- und spielanregende Umgebung, die Kinder stärkt.

Termin
Montag, 27. April 2026, 9.00 - 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
120,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
140,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen und Teilnahmebescheinigung

Dozent
Birger Holz, Spieltherapeut/-pädagoge, staatlich geprüfter Kinderpfleger, pädagogischer Dozent

Meldeschluss
Montag, 13. April 2026

Führen als Profession: Leiten im Kinderschutz

Kinder- und Jugendschutz ist Leitungsaufgabe.

Um diesem Auftrag handlungssicher nachkommen zu können, benötigen Leitungskräfte Fach- und Systemkenntnis sowie Kenntnis über die bestehenden Netzwerke. Daher wird in dem Seminar ein breiter Überblick über den Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII sowie den Kinder- und Jugendschutz in Institutionen gegeben.

In Hinblick auf bestehende Verfahren werden die leitungsspezifischen Aufgaben und Verantwortungen in Abgrenzung zu Kolleg*innen vor Ort sowie insoweit erfahrenen Fachkräften fokussiert. Dabei wird das Ziel immer im Auge behalten: Der Schutz von jungen Menschen und deren Wohl!

Es erwartet Sie ein methodenreicher Tag mit einem umfangreichen Fachinput, Beispielen aus der Praxis und Raum für Austausch und Reflexion der eigenen Rolle.

Termin
Mittwoch, 11. März 2026, 09:00 - 16:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen.

Teilnahmebeitrag
35,00 Euro für Mitarbeiter*innen der tandem BTL
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentinnen
Franziska Hofmann, Dipl. Sozialpädagogin; Master Leitung, Bildung, Diversität; insoweit erfahrene Fachkraft; tätig in der tandem BTL als Beauftragte für Qualität und Kinderschutz

Claudia Spieckermann, Dipl. Reha.-Päd., Insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGB VIII, Bereichsleitung Tagesbetreuung in der tandem BTL

Meldeschluss
Donnerstag, 5. März 2026

Perspektivwechsel Neurodivergenz

Autismus, ADHS, FASD, kPTBS, Hochsensibilität und Hochbegabung, u.v.m. als Ausdruck neurologischer Vielfalt

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

Termin
Montag, 9. März 2026, 09.00 - 16.00 Uhr
Dienstag, 10. März 2026, 09.00 - 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
180,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
200,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Susanne Bogdanski, Heil- und Rehabilitationspädagogin, Systemische Therapeutin (Context-Institut, Marie Luise Conen), langjährige Erfahrung als Sozialpädagogin

Meldeschluss
Montag, 23. Februar 2026

Kinder in Bewegung

+++ Workshop +++

Tipps für mehr Action im (Schul-)Alltag

Wie bringe ich Bewegung in Schule, Pausenhof und Freizeit, wenn keine Sporthalle, wenig Geräte und fast kein Platz da sind?

Dieser Workshoptag lässt uns gemeinsam Antworten finden. Wir kommen selbst in Bewegung und probieren aus:

  • Bewegung auch auf kleinstem Raum
  • Sport mit Alltagsmaterialien
  • wie Bewegung das Lernen unterstützen kann
  • Aktivierung für bessere Konzentration
  • Übungen, um zur Ruhe zu kommen.

Eigene Ideen und Erfahrungen sind unbedingt willkommen, um im Austausch auch voneinander zu lernen.

Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und eine leere Kunststoff-Flasche mitbringen.

Termin
Montag, 2. März 2026, 9.00 – 16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
Kathrin Bischoff, Diplom-Sportlehrerin, unterrichtet freiberuflich Menschen ab 3 Jahren im Grundschul- und Jugendalter, Weiterbildungen für Lehrer*innen, Kita-Teams und Übungsleiter*innen

Meldeschluss
Montag, 16. Februar 2026

1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“
Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

Termin
Montag, 16. Februar 2026, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Mitarbeiter*innen im pädagogischen Bereich.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent
Birger Holz, Spieltherapeut/-pädagoge, pädagogischer Dozent, staatlich geprüfter Kinderpfleger, Erste Hilfe Ausbilder n. BGG 948 und EH am Kind Lehrberechtigung

Meldeschluss
Montag, 2. Februar 2026

Anbieter
tandem BTL Akademie

"Ich schaff's" - Das lösungsfokussierte Programm nach Ben Fuhrmann

Ich schaff's“ ist ein systemisch lösungsorientiertes Unterstützungs- und Motivationsprogramm, das Kindern und Jugendlichen die Fähigkeiten vermittelt, Probleme zu bewältigen bzw. problematisches Verhalten loszuwerden.

Es baut auf der Erkenntnis auf, dass Verhalten von Kindern auf Fähigkeiten basiert, die erlernbar und dementsprechend auch veränderbar oder verbesserbar sind. Mit einfachen und nachvollziehbaren Schritten, hilft „Ich schaff’s“ Kindern und Jugendlichen dabei die Fähigkeiten zu lernen, die sie brauchen, um ihre Herausforderungen zu meistern.

Auf eine spielerische und kreative Art und Weise werden Schüler*innen dabei unterstützt, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und eigenständig zu realisieren. Sie lernen, vorhandene Stärken – Ressourcen – freizulegen, wertzuschätzen und gezielt zu nutzen.

Darum geht es:

  • Potenziale entdecken und Stärken fördern
  • weg von der Problem- hin zur Lösungsorientierung
  • Methoden erlernen, um eigene Stärken zu erkennen und auszubauen
  • neue Fähigkeiten entwickeln und dadurch Probleme selbst überwinden
  • Erinnerungshilfen schaffen, um sich zu motivieren und zielsicher zu bleiben
  • gewonnene Kräfte an andere weitergeben

Das Seminar setzt auf eine Mischung aus theoretischen Inputs, Reflexionsphasen und praktischen Übungen. Dabei wird besonderer Wert auf den Austausch von Erfahrungen und die Anwendung der vermittelten Methoden in realen Arbeitsumfeldern gelegt. Dafür können die Teilnehmenden gern eigene Fälle einbringen. In Gruppenarbeiten werden die Lösungen erarbeitet, was den nachhaltigen Transfer der Inhalte in den Berufsalltag fördert.

Termin
Mittwoch, 26. November 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent
Boris Mahn, Coach beim Deutschen Verband für Coaching & Training (dvct), Spezialist im lösungsfokussierten Ansatz, Fachreferent zum Thema "Ich schaff's" nach Ben Furman

Meldeschluss
Montag, 10. November 2025

Deeskalationstraining – Professionell handeln nach PART®

Achtsamer Umgang im Kontext der schulbezogenen Sozialarbeit in grenzüberschreitenden und eskalierenden Situationen

,,Kommen Sie schnell, wir brauchen Ihre Unterstützung!“ und schon klopft das Herz und die Gedanken spielen verrückt. Auf was muss ich mich einstellen? Verdammt ich hatte eigentlich genau jetzt einen Termin! Wieso muss ich schon wieder Feuerwehr spielen? Ausgerechnet heute, mir geht’s doch gerade selbst nicht gut. Woher soll ich wissen, was zu tun ist? ….

In diesem 2-tägigen PART- Basisseminar betrachten wir den herausfordernden pädagogischen Alltag im Bereich der schulbezogenen Sozialarbeit.

Für verschiedene Eskalationsstufen werden Präventionsmaßnahmen, Krisenkommunikationsmethoden und Selbstschutztechniken eingeübt, die dem Verursacher und dem Betroffenen keinen physischen oder psychischen Schaden zufügen. Somit versteht sich das PART- Konzept als ein Teil des institutionellen Kinderschutzkonzeptes der tandem BTL.

  • Die Fortbildung ist aus der Praxis für die Praxis, sie dient der Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit aggressiven Schutzbefohlenen/Klient*innen vor, während und nach einer Krisensituation.
  • Höchstes Ziel des PART®-Konzeptes ist: Sicherheit und Würde für Klient*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Gefährliches Verhalten muss von herausforderndem unterschieden werden, bevor gehandelt wird.
  • Die konsequente Anwendung von primären, sekundären und tertiären Präventionsmaßnahmen führt zur Reduktion von Aggression und Gewalt.

In einem Mix aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Selbstschutz stärken Sie ihre Handlungskompetenz im würdevollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung für mehr Sicherheit, ein respektvolles Miteinander im Arbeitsalltag und eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Team.

ACHTUNG!!! Das PART®-Basisseminar versteht sich nicht als Selbstverteidigungskurs. Es werden nur Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen und sie  nicht körperlich schädigen.

 

Termin
Donnerstag, 20. und Freitag, 21. November 2025, je 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an interne und externe Fachkräfte, sowie Kooperationspartner*innen der tandem BTL.

Teilnehmer*innen
maximal 16

Teilnahmebeitrag
180,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
externe pädagogische Fachkräfte auf Anfrage
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent*innen
Laura Herrmann, sozialpädagogische Fachkraft im EFöB / Bereich GE, Yogalehrerin, Deeskalationstrainerin
Christoph Zilske, staatlich anerkannter Erzieher mit Expertise im HZE Bereich, Deeskalationstrainer
Sina Meinhold, Koordinierende Leitung Coole Schule II, Deeskalationstrainerin, zert. Mediatorin

Meldeschluss
Freitag, 7. November 2025

Führen als Profession: Strategien für das „Interessenbingo“

+++ Workshop +++

Gestalten Sie Ihre Kooperationsbeziehungen erfolgreich und nachhaltig!

In diesem 1½-tägigen Workshop entwickeln Sie effektive Handlungsstrategien, um Ihre Kooperationsbeziehungen (intern und extern) zu stärken und Interessen sicher zu verhandeln:

  • Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten, unterschiedliche Interessen zu navigieren, Konflikte zu meistern und kooperative Lösungen zu finden!
  • Stellen Sie ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bedürfnissen und Erwartungen im Kooperationsnetzwerk her!

Sie profitieren von interaktiven und praxistauglichen Übungen, kreativen Lösungsansätzen und einem wertvollen Erfahrungsaustausch in der Gruppe.

Termine
Dienstag, 18. November 2025, 09:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch, 19. November 2025, 09:00 bis 13:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen .

Teilnahmebeitrag
380,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
420,00 Euro für externe pädagogische Führungskräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentin
Sandra Wagner, Systematischer Coach (DBVC), akkreditierte Potentialberaterin AECdisc® und INSIGHTS MDI®, Sozialmanagement, Qualitätsmanagement, Mediation

Meldeschluss
Montag, 3. November 2025

Umgang mit psychischen Erkrankungen und Belastungen im Familiensystem

Ein Viertel bis ein Drittel aller Kinder in Deutschland wächst mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf.

Die Folgen können gravierend sein: Kinder aus diesen Familien sind einem erhöhten Risiko von Kindeswohlgefährdungen ausgesetzt und zeigen häufig erhebliche Entwicklungsrisiken in den Bereichen Emotionen und deren Regulation, Verhaltenssteuerung, Selbstwert, soziale Teilhabe und schulische Misserfolge auf. Auch sind sie überproportional häufig von eigenen psychischen Erkrankungen oder Sucht betroffen.

Diese Belastungen wirken sich nicht nur auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus, sondern stellen auch Fachkräfte in sozialen Berufen vor große Herausforderungen – sei es in der Zusammenarbeit mit den Eltern, im Schutz des Kindeswohls oder in der täglichen Arbeit mit eben diesen Multiproblemlagen.

In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen psychischer Erkrankungen bei Eltern und beleuchten die Auswirkungen auf Kinder und deren Umfeld.

Im Fokus stehen

  • das Erkennen von Warnsignalen und Belastungen,
  • die Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien sowie
  • die Gestaltung einer effektiven und kooperativen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Handlungssicherheit zu vermitteln und nachhaltige Unterstützungsansätze zu entwickeln.

Termin
Montag, 17. November 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent
Jannis Seidemann, NOWVISION, Sonderpädagoge (M.A.) & Systemischer Familientherapeut (SG)

Meldeschluss
Montag, 3. November 2025

Entspannung für Kinder im Grundschulalter

Ruhe- und Erholungsinseln im Alltag ermöglichen.

 

In diesem Seminar lernen Sie unterschiedliche Entspannungstechniken und spielerische Übungen kennen, mit denen Sie Kinder dabei unterstützen können zur Ruhe zu kommen, den Fokus nach innen zu lenken, Entspannungsfähigkeit und innere Widerstandskräfte zu stärken.

Die vermittelten theoretischen Inhalte und praktischen Übungen geben Ihnen relevantes Know-how an die Hand, um Angebote mit Kindern in Einzelarbeit aber auch in der Gruppe durchführen zu können.

Die Seminarinhalte im Überblick:

  • Basics zur Stress- und Entspannungsreaktion
  • Entspannungstechniken für Kinder:
    Autogenes Training & Affirmationen, Fantasiereisen, Achtsamkeits- und Stilleübungen, Wahrnehmungsübungen, Atementspannung, Entspannung durch Bewegung, Yogaübungen, Klangschalenentspannung
  • Impulse für die Arbeit im Gruppenkontext
  • Impulse für die Arbeit in Einzelarbeit
  • Reflexionsimpulse zur eigenen professionellen Haltung
  • Selbsterfahrung durch Praxisanteile

Termin
Freitag, 7. November 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
110,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
130,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Justyna Wiese, Erziehungswissenschaftlerin (B.A.), Systemisch-integrative Sozialtherapeutin (DFS), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungspädagogin

Meldeschluss
Mittwoch, 22. Oktober 2025

Vielfalt respektieren, Ausgrenzung widerstehen

Auf der Grundlage des Ansatzes der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© basiert das Motto "Vielfalt respektieren, Ausgrenzung widerstehen".

Dieser Ansatz gibt konkrete Anregungen für die pädagogische Praxis, wie Kinder/Schüler*innen und Erwachsene in ihrer Unterschiedlichkeit wertgeschätzt und vor Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung geschützt werden können. Er basiert auf den Kinderrechten und hat den Anspruch, zu Bildungsgerechtigkeit beizutragen.

Die Fortbildung gibt eine kurze Einführung in Grundlagen, Ziele, Prinzipien und Praxis des Konzepts Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung©. Die Sensibilisierung für Einseitigkeiten und Diskriminierung im eigenen Arbeitsfeld wird mit Übungen zur Selbst- und Praxisreflexion unterstützt.

Termin
Donnerstag, 6. November 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
120,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
140,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozent*in
N.N. (MA des Instituts Kinderwelten e.V.)

Meldeschluss
Montag, 20. Oktober 2025

Basisschulung Kinder- und Jugendschutz nach § 8a SGB VIII

Der § 8a SGB VIII regelt ein strukturiertes Vorgehen, wie der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der öffentlichen und freien Jugendhilfe wahrgenommen und umgesetzt werden soll.

Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe bietet er damit professionelle Handlungsstrategien und Fachkompetenz, wenn Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen.

In der Schulung wird es zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes insbesondere nach § 8a SGB VIII geben, um anschließend konkret in das Verfahren der tandem BTL einzusteigen. Anhand von Fallbeispielen soll dieses durch die Teilnehmenden auf die Praxis übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in den Austausch zum Thema zu gehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. 

Termin
Dienstag, 4. November 2025, 09:30 - 15:30 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Teamleitungen und Koordinator*innen der tandem BTL gGmbH.

Teilnehmer*innen
maximal 18

Teilnahmebeitrag
35,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentin
Franziska Hofmann, Dipl. Sozialpädagogin; Master Leitung, Bildung, Diversität; insoweit erfahrene Fachkraft; tätig in der tandem BTL als Beauftragte für Qualität und Kinderschutz

Meldeschluss
Donnerstag, 23. Oktober 2025

Workshop "Gemeinsame Werte - Starke Gemeinschaft"

Interne Veranstaltung der tandem.
Alle Termine und nähere Informationen finden Sie auf der Lernplattform.

Traumasensibles Handeln in pädagogischen Settings

Traumasensible Arbeit in pädagogischen Handlungsfeldern erhielt in den letzten Jahren zunehmend eine größer werdende Aufmerksamkeit.

Diese Fortbildung schafft Klarheit bezüglich der Begrifflichkeiten aus der Traumapädagogik und thematisiert, wie diese einzuordnen sind. Es werden Grundlagen und pädagogische Leitlinien vermittelt, die für einen unaufgeregten Umgang mit traumatisierten oder von Traumata bedrohten Kindern und Jugendlichen hilfreich sind.

Sie erarbeiten sich mit Hilfe vieler praktischer Beispiele und Übungen eine traumasensible Grundhaltung und setzen sich sowohl mit ihren eigenen als auch mit institutionellen Ressourcen auseinander, die zu einer gelingenden traumasensiblen Arbeit führen können.

Der Kurs dient als Einstieg in ein pädagogisches Konzept, das sich als Ergänzung und Erweiterung zu anderen pädagogischen Disziplinen versteht. Eigene Beispiele und Fragen aus verschiedenen pädagogischen Settings können gern mitgebracht werden.

Termin
Mittwoch, 1. Oktober 2025, 09:00 - 16:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kita, Grundschulen und ambulanten Diensten.

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent*innen
Katharina Guttenberg, Sonderpädagogin (Fachrichtungen Geistige Entwicklung, Emotional-soziale Entwicklung, Lernen), Klassenleitung (Förderzentrum und Brennpunktschule), Traumapädagogin, traumazentrierte Fachberaterin

Jasper Schulte, Gruppenleitung EFöB (Förderzentrum und Brennpunktschule), UK-Beratungsstelle EFöB, Dozent Erwachsenenbildung, Praxisanleiter, Heilpädagoge (B.A. / M.A.), Traumapädagoge, traumazentrierter Fachberater

Meldeschluss
Montag, 15. September 2025

Führen als Profession: Kompass des Führungsverhaltens - Haltung und Werte

+++ Workshop +++
Als Führungskraft müssen Sie ständig Entscheidungen treffen. Werte und Haltungen können Sie dabei wie ein Kompass beim Navigieren unterstützen. Aber nur, wenn Sie sich diesen auch bewusst sind.

Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Ihre persönlichen Werte und Haltungen Ihren Führungsstil und die Einrichtungskultur nachhaltig prägen können.

In diesem Workshop werden Sie angeleitet, Ihre persönlichen Haltungen und Werte zu erkennen und zu hinterfragen. Durch gezielte Selbstreflexion gewinnen Sie Klarheit über Ihre inneren Überzeugungen und wie diese Ihr Führungsverhalten beeinflussen. Sie werden sich intensiv mit den Werten Ihrer Einrichtung auseinandersetzen und Ideen entwickeln, wie Sie diese mit ihren eigenen in Einklang bringen können, um authentisch und werteorientiert zu führen.

Sie lernen unterschiedliche Führungsstile und deren Einflüsse auf Mitarbeitende und Arbeitsklima kennen und erfahren, wie Ihre Führungsweise die Kultur Ihrer Einrichtung prägt. Dabei erkennen Sie die weitreichenden Auswirkungen Ihrer Werte und Haltungen auf die Arbeitsatmosphäre und die Motivation Ihrer Mitarbeiter*innen. Zudem setzen Sie sich intensiv mit Ihrem persönlichen optimalen Führungsstil auseinander.

Das Seminar bietet einen geschützten Rahmen, um im Austausch mit anderen Führungskräften das eigene Führungsverhalten mit Blick auf die eigenen Werte zu reflektieren und zu optimieren

Termine
Mittwoch, 1. Oktober 2025, 09:00 bis 16:00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle Einrichtungs-, Team-, und Abteilungsleitungen.

Teilnahmebeitrag
180,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
220,00 Euro für externe pädagogische Führungskräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozentin
Kirsten Glaser, Dipl. Sozialpädagogin, systematische Beraterin (SG), emTrace®-Mastercoach

Meldeschluss
Montag, 15. September 2025

Herausforderndes Verhalten verstehen

„Herausforderndes Verhalten ist ein Verhalten, das den Menschen um die betreffende Person Probleme bereitet.“
Bo Hejlskov Elven

Schreien, beißen, sich oder andere schlagen, Dinge zerstören oder Verweigerung sind Beispiele für Verhaltensweisen, die die meisten von uns aus ihrem beruflichen Alltag kennen. Zu verstehen, warum sich Menschen herausfordernd verhalten, erleichtert den Umgang mit ihnen.

In dem Seminar gehen wir daher folgenden Fragen nach:

  • Welches sind mögliche Ursachen und Auslöser für herausforderndes Verhalten?
  • Was möchte die Person damit erreichen, welche Funktion hat ihr Verhalten?
  • Wann ist das Verhalten Ausdruck einer Krise?
  • Wie können wir Alternativen zur herausfordernden Verhaltensweisen ermöglichen?

Im Fokus steht dabei das herausfordernde Verhalten von Personen, die nicht ausreichend kommunizieren können und Kognition oder Wahrnehmung beeinträchtigt sind.

Termin
Freitag, 26. September 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Katja Andergassen, Ergotherapeutin B.Sc., Erwachsenbildung M.A., langjährige Berufserfahrung Lebenshilfe gGmbH

Meldeschluss
Mittwoch, 10. September 2025

Sexualität und sexuelle Entwicklung

Sexualität ist ein Ausdruck von Jugendkultur, der sich in Offline- und Online-Welten abspielt.
Was sind aktuelle Themen von Jugendlichen und wie gehe ich mit den Themen Freiraum und Schutz in meinem (sexual)pädagogischen Handeln um?
Mit welcher Haltung begegne ich Wünschen nach Beziehung/Partnerschaft und Sexualität?

Wir werden in dem Seminar gemeinsam Möglichkeiten erarbeiten, wie das Thema Sexualität mit Kindern und Jugendlichen besprochen und bearbeitet werden kann.

Unsere Themen werden sein:

  • Frühkindliche Erfahrungen prägen die spätere Sexualität
  • Richtungen der Sexualerziehung/ Normen und Werte
  • Sexuelle Bildung in den verschiedenen Entwicklungsphasen/ Wann ist der richtige Zeitpunkt zur Aufklärung?
  • Sexualität und Sprache
  • Intimsphäre und Persönlichkeitsrechte/ Schutz und Grenzen
  • Elternarbeit

Insgesamt gibt es einen Wechsel zwischen theoretischen Inputs, Gruppenarbeit und praxisnahen Methoden.
Dieses Seminar lebt vom Austausch, deshalb freue ich mich über Fragen und Beispiele aus der Praxis, die die Teilnehmenden mitbringen!

Termin
Mittwoch, 24. September 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Petra Winkler, Diplom Sozpäd, Sexualpädagogin (GSP), Sexualberaterin (DGSF)

Meldeschluss
Montag, 8. September 2025

Perspektivwechsel Neurodivergenz

Autismus, ADHS, FASD, kPTBS, Hochsensibilität und Hochbegabung, u.v.m. als Ausdruck neurologischer Vielfalt

Mit dem Konzept der Neurodiversität werden neurobiologische Unterschiede in der Art, die Welt wahrzunehmen, Reize zu verarbeiten und mit der Umwelt zu interagieren statt als Defizite als natürliche Ausprägungen der menschlichen Vielfalt eingeordnet. Der Begriff der Neurodivergenz wird zur Abgrenzung der Minderheit gegenüber einer Mehrheit der eher neurotypischen Menschen genutzt.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht neue, hilfreiche Zugänge.

Zur Neurodivergenz gehören u.a.:

  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität (AD(H)S)
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
  • Geistige Behinderung
  • Hochbegabung
  • Dyskalkulie und Dyslexie

Im Seminar nähern sich die Teilnehmenden gemeinsam den häufigsten Erscheinungsformen von Neurodivergenz. Sie setzen sich mit den besonderen Ressourcen und Chancen, aber auch den häufigen Barrieren im Kontakt mit einer auf neurotypische Menschen ausgerichteten Welt auseinander und sammeln Ansatzpunkte für hilfreiche Unterstützungsangebote.

Es kann im Zusammenspiel mit Barrieren zu komplexen Stressreaktionen kommen, die sich in sogenanntem herausfordernden Verhaltensweisen bis hin zu selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen ausdrücken. Im Aufeinandertreffen mit der Belastung der Fachkräfte führen diese nur zu oft zu Eskalationsschleifen und zu Ausschluss an sozialer Teilhabe und Teilhabe an Bildung. Aus diesem Grund beinhaltet das Seminar auch einen Blick auf nervensystemgerechte Stressregulation und traumasensibles Arbeiten.

Termin
Montag, 22. September 2025, 09.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Kaffeepausen und Snacks

Dozentin
Susanne Bogdanski, Heil- und Rehabilitationspädagogin, Systemische Therapeutin (Context-Institut, Marie Luise Conen), langjährige Erfahrung als Sozialpädagogin

Meldeschluss
Montag, 8. September 2025

1. Hilfe Schulung für pädagogisches Fachpersonal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

„Gut zu wissen, was bei einem Kinder-Notfall zu tun ist!“
Wenn Kinder akut erkranken oder sich verletzen, ist schnelle und sichere Erste-Hilfe-Leistung notwendig.

Erste Hilfe ist nicht schwer, jedoch fühlen sich viele in der ersten Konfrontation mit einem Notfall eines Kindes hilflos.
Dieses Seminar vermittelt die notwendigen Informationen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krankheiten und Notfallsituationen von Kindern wie z. B.

- Kinderreanimation,
- Verbrennungen oder Unterkühlungen,
- Spiel- und Sportverletzungen,
- Fieber, Schock und Bewusstlosigkeit und
- die Abläufe einer Notfall- bzw. Rettungskette.

Der Kurs bezieht sich inhaltlich auf die offiziellen Erste- Hilfe- Richtlinien des DRK und des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC- European Resuscitation Council).

Für die Teilnehmenden bietet diese Fortbildung eine Plattform zur Klärung individuell auftretender Fragen oder vorhandener Unsicherheiten innerhalb dieses Themas. Das theoretisch erworbene Wissen wird in anschaulichen Übungen vertieft und es werden lebensrettende Handgriffe erlernt.

Termin
Montag, 15. September 2025, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnehmer*innen
maximal 15

Teilnahmebeitrag
95,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
115,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent
Birger Holz, Spieltherapeut/-pädagoge, pädagogischer Dozent, staatlich geprüfter Kinderpfleger, Erste Hilfe Ausbilder n. BGG 948 und EH am Kind Lehrberechtigung

Meldeschluss
Freitag, 29. August 2025

Anbieter
tandem BTL Akademie

Durch die Kraft kleiner Gewohnheiten hin zu einem zufriedenen Lebensgefühl

+++ Waldseminar +++
Mit minimalen Veränderungen maximale Auswirkungen erzielen

Wenn wir erkannt haben, DASS wir etwas ändern sollten, um glücklicher und zufriedener leben zu können, ist es trotzdem oft schwer, das „WAS“ und das „WIE“ klar vor Augen zu haben. Und wenn wir etwas beginnen zu ändern, befriedigt uns das Ergebnis oft nicht schnell genug. Die angestrebte Veränderung hat keine Chance zu einer selbstverständlichen Gewohnheit zu werden, weil wir sie schon zuvor wieder aufgeben haben.

Dieses Seminar zeigt Ihnen einen Weg, sich selbst auf die Spur zu kommen, klarer vor Augen zu haben, was Sie für veränderungswürdig halten und wie Veränderungen erfolgreich gelingen können:

  • Was für ein Mensch möchten Sie sein?
  • Welche Systeme funktionieren bei Ihnen?
  • Was haben Sie für Angewohnheiten?
  • Wie können Sie Angewohnheiten ändern und neue erfolgreich etablieren?
  • Was für Erfahrungen haben die anderen TN gemacht?

Sie sind eingeladen zur Selbstreflexion und zum Austausch.

Sie werden motiviert, sich neue Wege auszumalen und vorzunehmen. Das kann Ihr Leben auf der Arbeit und privat verändern und ein anderes Lebensgefühl ermöglichen.
Dabei können Sie den Wald für Ihre Gesundheit zusätzlich nutzen und viele kleine Atem- und Entspannungsübungen kennenlernen.

Termin
Montag, 15. September 2025, 9.00–15.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnehmer*innen
maximal 12

Teilnahmebeitrag
90,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
110,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung

Dozentin
Nicola Schneider, Fachkraft für Stress- und Burnout-Prävention, Erzieherin, Facherzieherin für Integration, Naturerlebnispädagogin, Resilienztrainerin

Meldeschluss
Montag, 8. September 2025

Anti-Mobbing - Prävention und Intervention

Dieses Seminar mit Workshopcharakter räumt Missverständnisse aus und führt ein in konstruktive und wirksame Methoden zum Umgang mit Mobbing.

Die Teilnehmenden lernen Mobbing zu erkennen und erfahren, welche Auswirkungen Mobbing und ein unsachgemäßer Umgang in pädagogischen Kontexten hat.
Durch interaktive Methoden setzen Sie sich mit Thema auseinander und erlernen einen kompetenten Umgang mit der Problematik einschließlich der Möglichkeiten der Intervention.

Der Workshop sensibilisiert für das Thema und stellt eine gemeinsame Wissensbasis her.

Termin
Dienstag, 8. Juli 2025, 09.00–16.30 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnehmer*innen
maximal 16

Teilnahmebeitrag
105,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
125,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung

Gegen eine kleine Spende in die Kaffeekasse stehen Kaffee, Tee und Gebäck zur Verfügung.
Ebenfalls auf Spendenbasis erhalten die Teilnehmenden ein vegetarisches Mittagessen.

Dozent
Beteiligungsfüchse gGmbH, Demokratiepädagogik und Gewaltprävention

Meldeschluss
Montag, 23. Juni 2025

Anbieter
tandem BTL Akademie