Religion und Behinderung in Kinderschutzprozessen

Dieses Seminar blickt auf den Kinderschutz im multikulturellen Spannungsfeld von Behinderung und Religion.

Migration, Flucht und demografischer Wandel stellen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Vielfalt in Bezug auf Lebenswelten, Religion und Kultur kann die Gesellschaft bereichern, aber auch zu Konfliktsituationen führen. Kultursensibilität und interkulturelle Kompetenzen sind daher zu Schlüsselbegriffen geworden, aber was bedeutet dies für die pädagogische, sozialpädagogische und therapeutische Alltagspraxis der Fachkräfte?

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Fortbildung mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie wirken Religionen, Mythen und Tabus auf die Konzeptualisierung von heil- und sozialpädagogischen Einrichtungen?
  • Welche Bedeutung nimmt Kinderschutz im multikulturellen Spannungsfeld ein?
  • Wie können Fachkräfte verschiedener Hilfesysteme mit der Vielfalt von Werten und Erziehungsbildern umgehen?
  • Welche interkulturellen Aspekte müssen in der psychosozialen Versorgung von Kindern mit Migrations- und Fluchthintergrund berücksichtigt werden?
  • Welcher Haltung bedarf es für eine gelingende Kooperation?
  • Wie unterscheiden sich die Lebens-und Sozialisationsbedingungen von Mädchen und Frauen mit Behinderungen in verschiedenen Kulturen?
  • Wie sieht Kindheit mit und ohne Behinderung in Ländern der Dritten Welt aus?

Termin
Mittwoch, 26. Januar 2021, 9.00–16.00 Uhr

Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte.

Teilnehmer*innen
maximal 15

Teilnahmebeitrag
30,00 Euro für Mitarbeiter*innen der VdK-Gruppe
95,00 Euro für externe pädagogische Fachkräfte
Im Preis enthalten: Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Snacks und Kaffeepausen

Dozent
Musa Al Munaizel M. A., Geschäftsführer und pädagogischer Leiter der Lebenshilfe iKita gGmbH

Meldeschluss
Montag, 17. Januar 2021

Das Seminar wird gefördert durch die Werner-Coenen-Stiftung.

 

Ort: Geschäftsstelle der tandem BTL gGmbH, Potsdamer Straße 182, 10783 Berlin, 1. OG, Raum 1_21 + 1_22

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