Förderung von Arbeitsgelegenheiten (FAV)

Hierbei handelt es sich um ein Förderinstrument, das mit Umsetzung der Instrumentenreform zum 01.04.2012 auf Grundlage des § 16e SGB II geschaffen wurde.

Die nach § 16e SGB II geförderten Arbeitsverhältnisse sind sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse allerdings ohne Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Der Arbeitgeber wird mittels eines Zuschusses bis zu 75 % des Arbeitsentgelts für den erwerbsfähigen Leistungsbedürftigen gefördert, sofern der Arbeitgeber

  • diese Leistungen beim zuständigen Jobcenter beantragt hat (und diese bewilligt wurden)
  • einen konkreten Arbeitsplatz mit fest umrissenem Aufgabengebiet zu besetzen hat.

Für die auf diese Weise geförderte erwerbslose Person bedeutet das konkret, dass sie sich die bis dahin fehlenden Chancen auf Integration in den 1. Arbeitsmarkt durch schrittweisen Abbau sogenannter Vermittlungshemmnisse tatsächlich erarbeiten kann und dabei permanente Unterstützung erhält.

Auch stärkt die sinnvolle und wertgeschätzte Ausübung der Tätigkeit das Selbstwertgefühl, das zum Teil durch lange Arbeitslosigkeit oder "Ablehnung" auf dem Arbeitsmarkt gelitten hat.

 Arbeit, Qualifizierung & Ehrenamt


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Bereichsleiterin Arbeit, Qualifizierung & Ehrenamt
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Projektleiterin
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Projektleiterin
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