Unsere Sprach-Kita in Neukölln

Erstellt

von _Admin B.Brecht-Hadraschek

Spielerisch Sprache lernen. Katja Machnow beim Spielen mit Kindern

Seit 2012 nimmt die Kita Treptower Straße an dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ teil. 2016 startete das neue Bundesprogramm „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, um Kindertageseinrichtungen zu unterstützen und ihre pädagogische Qualität weiter zu entwickeln. Das Bundesprogramm steht den Einrichtungen mit Fachberater*innen so wie regelmäßigen Austauschtreffen und finanzieller Unterstützung zur Seite. Es stellt Material zur Verfügung  und gibt neue Impulse in die Einrichtungen.

Autorin: Katja Machnow

 

Ich heiße Katja Machnow und bin seit 2013 in der Kita als pädagogische Fachkraft tätig und seit Januar 2018 auch zusätzliche Fachkraft für alltagsintegrierte sprachliche Bildung für unser Haus. Ich freute mich sehr auf die neuen Herausforderungen, die diese Position mit sich bringt.

Vielfältige Aufgaben 

Meine Aufgaben als Sprachförderkraft des Bundesprogramms sind vielfältig: Zum einen entwickle ich gemeinsam mit meinen Kolleg*innen die drei großen Themenbereiche alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und inklusive Pädagogik weiter. Unser Ziel: Unsere Arbeit stetig weiter zu verbessern. Zum einen steuere und plane ich unsere hauseigene Sprach-AG, verwalte und verteile das Fördermaterial und die finanziellen Mittel für die Sprachförderung. Zum anderen begleite und unterstütze ich das Kita-Team in seiner Arbeit am Kind und informiere über Neuigkeiten im Verbund der Sprach-Kitas.

Eigene Ziele

Zusätzlich zu den Aufgaben des Bundesprogramms habe ich mir eigene Ziele für meine Arbeit gesetzt. So möchte ich meine Kolleg*innen zum Thema alltagsintegrierte Sprache stärken und sensibilisieren. In Bezug auf die Sprachentwicklung stehe ich meinen Kolleg*innen als Ratgeberin jederzeit zur Seite. Ich gehe in die gezielte Beobachtung bei Kindern mit Sprachförderbedarf und setzte mich mit meinem Kollegium im Fachgespräch darüber auseinander. Bei Bedarf schreibe ich Einschätzungen der Sprachentwicklung von Kindern und gebe Empfehlungen ab, wie die Entwicklung der Kinder am besten gefördert werden kann. Ich hospitiere bei Kolleg*innen und videografiere sie bei Wunsch. Dies dient der besseren Selbstreflexion und der Erarbeitung neuer pädagogischer Handlungsweisen.  Außerdem möchte ich die Kolleg*innen bei Elterngesprächen mit meinem Fachwissen unterstützend zur Seite stehen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch meine Funktion als Schnittstelle und Vermittlerin zwischen Eltern, Pädagog*innen und Logopäd*innen.

Die alltagsintegrierte Sprachliche Bildung ist ständige Begleiterin unserer Arbeit und wird durch den Verbund und das Bundesprogramm  unterstützt. Für uns als pädagogisches Fachpersonal ist die Sprache der Schlüssel zur Welt und sollte immer unser Handeln und Tun begleiten.


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